Türchen #12

Die Kunstform des „Aggressive Leader“ ist in den vergangenen Jahren ja etwas aus dem Fokus der Bundesliga verschwunden. Zwar gibt es noch den einen oder anderen defensiven Mittelfeldspieler, der gerne einmal austeilt, aber im Mannschaftsgefüge spielt er eher eine untergeordnete Rolle. Hinter diesem Türchen steht nun ein solcher Anführer, der bei Hannover 96 Mannschaftskapitän wurde und sich im Laufe seiner Karriere mit eigentlich jedem Trainer überwarf.

 

Türchen #12: Hanno Balitsch

Hanno Balitsch kommt aus Alsbach in Hessen, etwas südlich von Darmstadt und auf dem Weg Richtung Mannheim. In der Jugend war er ein komplettes sportliches Multitalent: Mit fünf Jahren begann er das Fußballspielen im Dorfverein, im Gymnasium in Bensheim trat er der Leichtathletik-Leistungsgruppe bei und durchlief alle Wettkampfmannschaften bei „Jugend trainiert für Olympia“. Als dreimaliger Hessenmeister fuhr er mit der Mannschaft zum Bundesfinale nach Berlin, lief die Staffel und schleuderte den Speer. Bis zur B-Jugend blieb er Leichtathlet, qualifizierte sich für die 300-Meter-Hürden bei den deutschen Jugendmeisterschaften und wurde Hessenmeister im Hochsprung. Fußball war zu dem Zeitpunkt zunächst noch Ausgleich, als Balitsch jedoch merkte, dass ihn das Leichtathletik-Training im Fußball weiterbrachte, blieb er beim Ballsport.

1998 wechselte er zu Waldhof Mannheim, weil es dort im Vergleich zum näher gelegenen Darmstadt die bessere fußballerische Weiterentwicklung gab. Er debütierte in der U16-Nationalmannschaft und durchlief auch die weiteren Jugendnationalteams, teils als Kapitän. Bei Waldhof Mannheim debütierte er als 19-Jähriger in der 2. Liga gegen den VfL Bochum im April 2000, kurz vor seinem Abitur. In der darauf folgenden Saison 2000/01 spielte der Youngster in 25 Zweitligaspielen und verpasste mit Waldhof den Aufstieg in das Bundesliga-Oberhaus nur um einen Punkt.

Sprung in die 1. Liga

Mit 20 Jahren wechselte Balitsch zum 1. FC Köln um Erstligaluft zu schnuppern und die Karriere nach vorne zu befördern. Hier machte er 24 Spiele, zum Saisonende stand der Effzeh aber auf Platz 17, welcher den Abstieg in die 2. Liga bedeutete. Da meldete sich der Nachbar aus Leverkusen, der gerade die Vizekusen-Saison hinter sich hatte und neues Spielermaterial brauchte. Trotz der großen Konkurrenz im Leverkusener Kader wurde Balitsch Stammspieler, auch wenn er immer häufiger als Innenverteidiger eingesetzt wurde. In der ersten Saison wäre man sogar beinahe abgestiegen, konnte das Ruder gerade noch herumreißen. Die Saison 2003/04 verlief da schon erfolgreicher, ohne die internationale Doppelbelastung wurde man Tabellendritter. Mit Leverkusen spielte Balitsch in der ersten und dritten Saison Champions League, spielte in Haupt- und Zwischenrunden gegen Manchester United, FC Barcelona, Real Madrid und einige mehr. Im März 2003 machte Balitsch sein einziges Länderspiel für Deutschland, als er bei einem Freundschaftsspiel gegen Spanien auf Mallorca eingewechselt wurde.

Als er in der Hinrunde 2004/05 aber kaum noch eingesetzt wurde, wechselte er in der Winterpause zu Mainz 05, wo er unter Jürgen Klopp seine Spielzeiten wieder zurückerlangte und Stammspieler wurde. Dazu spielte er wieder konstant im defensiven Mittelfeld und konnte so seine Qualitäten als harter und konsequenter Abräumer unter Beweis stellen.

96

Im Sommer 2005 holte Ewald Lienen den nun 24-Jährigen  Hessen nach Hannover, Lienen hatte ihn schon aus Mannheim nach Köln gelotst. In den fünf Saisons an der Leine war Balitsch fast immer Stammspieler, dabei war er nur nominell defensiver Mittelfeldspieler. Bis auf Torhüter hatte er in der Zeit fast alle Positionen schon gespielt, von Linksaußen bis rechter Verteidiger. Sein Standing in der Mannschaft änderte sich auch unter den verschiedenen Trainern nicht, seien es Lienen, Peter Neururer, Dieter Hecking oder Mirko Slomka. Mit Hecking geriet Balitsch aber in der Saison 2008/09 in einer Halbzeitpause richtig aneinander, so dass der Trainer den dann schon Kapitän für ein Spiel suspendierte. Nach einem klärenden Gespräch in der Winterpause wurde das Thema jedoch ausgeräumt.

In den exakt 150 Bundesligaspielen für Hannover 96 kam Hanno Balitsch auf 12 Treffer, im Gegensatz dazu stehen 44 gelbe Karten und ein Platzverweis. Sein erstes Tor erzielte er am 30. Spieltag der Saison 2005/06 gegen den VfB Stuttgart, als er bei einem 3:3 nach nur 90 Sekunden das 1:0 formvollendet in die Maschen grätschte. Der zweite Treffer kam ein halbes Jahr später und war ein Siegtreffer zum 1:0 gegen Mönchengladbach.

Seine erfolgreichste Saison in offensiver Hinsicht war die Saison 2007/08, als er gleich viermal traf und dazu noch zwei Tore auflegte. Im Frühjahr 2008 verlängerte er seinen auslaufenden Vertrag mit 96, avancierte im Herbst in Abwesenheit eines erkrankten Robert Enke kurzzeitig zum Kapitän der „Roten“. Nachdem dieser im November 2009 verstorben war, begann die bekannte Negativspirale der Mannschaft und die Rettung passierte in letzter Sekunde. Balitsch erklärte nach dem Suizid, Enke habe sich ihm anvertraut

Am 30. Spieltag der Saison 2009/10 schoss Balitsch das vielleicht wichtigste Tor seiner 96-Zeit, als der Verein als Vorletzter den Tabellenzweiten Schalke 04 empfing. Balitsch saß auf der Bank und sah, wie 96 2:0 in Führung ging. Als sich Manuel Schmiedebach verletzte, wurde der 29-Jährige nach nur 36 Minuten eingewechselt. Die zweite Halbzeit begann wie ein Albtraum, als Schale mit zwei schnellen Toren ausglich. Es lief die 80. Minute, als 96 die kopflosen Bemühungen der Schalker bestrafte und konterte. Steve Cherundolo legte den Ball an die Strafraumkante zurück, Balitsch legte all seine Wut in den Schuss und erzielte das 3:2, in der Nachspielzeit erhöhte man gar noch auf 4:2.

Zurück nach Leverkusen

Einen neuen Vertrag unterschrieb Balitsch in Hannover nicht, kehrte lieber zurück zu Bayer, konnte sich dort aber den Stammplatz nicht wieder erarbeiten, weder unter Jupp Heynckes noch unter Robin Dutt. Im Grunde wurde er immer in den letzten Minuten eingewechselt, durfte noch einmal Champions League spielen und wurde Vizemeister, wohl fühlte er sich aber nicht. Als ihm im November 2011 nahegelegt wurde, sich einen neuen Verein zu suchen, meldete sich im Januar 2012 sein alter Trainer Dieter Hecking, der jetzt beim 1. FC Nürnberg angestellt war. Balitsch half dort als Rechtsverteidiger aus und war wieder Stammspieler, bis er sich erneut mit den Trainern überwarf. Mittlerweile hieß der Coach Michael Wiesinger und dieser suspendierte ihn im Grunde für die gesamte Hinrunde 2013/14, auch wenn Wiesinger selbst nach dem achten Spieltag entlassen worden war. In der Rückrunde spielte Balitsch unter Gertjan Verbeek und Roger Prinzen noch neun Spiele, der Glubb stieg aber trotzdem ab.

Zurück in die Heimat

Mit mittlerweile 33 Jahren hatte Hanno Balitsch mit seiner Familie das Nomadenleben satt und zog zurück nach Bensheim, wo er ja schon sein Abitur gemacht hatte. Trotzdem reizte ihn das Fußballspielen immer noch und so spielte er für ein Jahr beim FSV Frankfurt, pendelte regelmäßig in die Großstadt. Für die Bornheimer stand er ab dem 3. Spieltag als Innenverteidiger auf dem Platz, das Debüt war ausgerechnet gegen den Glubb aus Nürnberg und natürlich schoss er den 1:0-Siegtreffer. Mit seiner Hilfe verhinderte der FSV den Abstieg, für Balitsch ging es aber nun noch einmal zurück zum Klub seiner Jugend.

Im Sommer 2015 wurde Balitsch immer mehr zum Teilzeitfußballer, er hatte einen Job beim ZDF angenommen, plante seinen Trainerschein und dazu ein Aufbaustudium in Richtung Sportmanagement, nachdem er nach dem Abitur bereits ein Fernstudium in der Richtung gemacht hatte. Für ihn war klar, dass man damit nicht mehr in der 2. oder 3. Liga spielen könne, deswegen wechselte er zurück zu Waldhof Mannheim in die Regionalliga Südwest. Dort ist der Routinier Kapitän und wie gewohnt Abräumer im defensiven Mittelfeld. Was nach dieser Saison passiert, steht noch nicht fest, vielleicht hängt er die Treter komplett an den Nagel, vielleicht spielt er noch ein Jahr. Er wird dem Fußball aber immer verbunden bleiben, die entsprechenden Weichen hat er vor Jahren gestellt.

Eine echte #h96legende.

 

Noch jemand?

Heute nicht.

 

Türchen #1 – Daniel Haas (1 Spiel, 0 Tore)
Türchen #2 – Marius Stankevicius (2 Spiele, 0 Tore)
Türchen #3 – Henning Hauger (3 Spiele, 0 Tore)
Türchen #4 – Adrian Nikci (4 Spiele, 1 Tor)
Türchen #5 – Abel Xavier (5 Spiele, 0 Tore)
Türchen #6 – Jan Simak (6 Spiele, 2 Tore)
Türchen #7 – Gunnar Heidar Thorvaldsson (7 Spiele, 0 Tore)
Türchen #8 – Carlitos (8 Spiele, 0 Tore)
Türchen #9 – Erik Jendrisek (9 Spiele, 0 Tore)
Türchen #10 – Roman Wallner (10 Spiele, 0 Tore)
Türchen #11 – Jan Rosenthal (80 Spiele, 11 Tore)

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Türchen #6

Nikolaus ist ja immer ein besonderer Anlass, in vielen Haushalten stehen heute Stiefel voller Süßigkeiten vor der Tür. Ich nutze diesen Tag, um auf einen der ernsthaft talentiertesten Spieler zu blicken, der jedem Fan ein Begriff ist und zu dem jeder Bewohner der Stadt Hannover eine eigene Anekdote zu erzählen hat. Ein prall gefüllter Fußballstiefel, quasi.

Türchen #6: Jan Simak

Der 37-Jährige hat vermutlich die größte Differenz zwischen Talent und Ertrag in diesem Kalender vorzuweisen. Geboren in Tabor, einer Kleinstadt südlich von Prag, verlebte er dort seine Jugend bei Vereinen des Orts und bei České Budějovice. Mit 18 Jahren ging es zu Chmel Blšany, einem kleinen Verein im Westen Tschechiens. Zunächst spielte Simak dort in der 2. Liga, 1998 kam der Aufstieg. Im kommenden Jahr stand ein 17-jähriges Torwarttalent zwischen den Pfosten, ein gewisser Petr Cech.

Erstes Mal bei Hannover

Im Jahr 2000 kam der Wechsel nach Hannover, für 250.000 Euro holte sich 96 den 22-jährigen Simak. Zwar war seine Reputation eine voller rauschender Feiern und einer eher laxen Auslegung der Trainingsbeteiligung, aber auf dem Platz agierte er wie ein Weltklassespieler. Nachdem es in der Debütsaison zu neun Toren reichte, wurde in der Aufstiegssaison 01/02 noch einmal deutlich nachgelegt. 18 Tore und 19 Vorlagen beschreiben ganz gut, warum er sich in die Herzen der Fans spielte. Probleme abseits des Platzes wurden zwar adressiert, aber nicht konsequent unterbunden. Man gewährte Simak seine Freiheiten.

Ballack-Nachfolger

Bayer Leverkusen hatte sich vorgenommen, das Talent zu einem Topstar zu schmieden. Klaus Toppmöller wollte Simak formen, ihn zum Ballack-Nachfolger machen. Dieser war nach den drei zweiten Plätzen 2002 und dem verpassten WM-Finale zum FC Bayern gegangen. Simak spielte zu Saisonbeginn regelmäßig, allerdings nicht auf seiner gewohnten zentralen Mittelfeldposition, sondern auf dem linken Flügel. Trotzdem erwischte er einen Auftakt nach Maß: Gegen Cottbus und Bochum traf er am 1. und 3. Spieltag, wie man ihn kennt durch knallharte Schüsse mit seinem linken Schlappen. Danach wurden seine Einsatzzeiten jedoch weniger. Im Hintergrund hatte Leverkusen viel mit seinen Feiern und seinem Alkoholproblem zu tun. In der Rückrunde besuchte Bayer Hannover 96 am 22. Spieltag, Simak durfte mal wieder in der Startelf stehen. Das lag vor allem daran, dass Trainer Toppmöller entlassen worden war und sein Nachfolger Thomas Hörster sehen wollte, „auf wen er sich verlassen kann“. Klar, dass Jan Simak gegen seinen Ex-Klub in der 91. Minute den 2:1-Siegtreffer markierte.

Das zweite Mal 96

Das war sein letztes gutes Spiel für Leverkusen, danach kamen nur noch wenige Kurzeinsätze. Im Sommer 2003 präsentierte Hannover 96 die Rückkehr des verlorenen Sohns, der Rekordtransfer wurde vom Ligakonkurrenten ausgeliehen. Gegen den HSV dauerte es nur elf Minuten, bis sein erster Assist zu verzeichnen war und Jiri Stajner das 1:0 erzielte. Simak wirkte wie befreit und machte in den nächsten Spielen auch genauso weiter. Gegen Hansa Rostock netzte er am 4. Spieltag zum ersten Mal, im folgenden Spiel gegen die Hertha markierte er mit einem starken Drehschuss seinen zweiten Treffer.

Aber dann… Nach dem 2:0-Sieg gegen Mönchengladbach tauchte Simak ab. Er fuhr nach Tschechien, meldete sich nicht ab, galt als verschollen. In Hannover setzten sich die verschiedenen Verantwortlichen zusammen: Berater, Trainer, Manager von 96 und Bayer, alle versuchten, eine Lösung für das Problem zu finden. Simak redete derweil mit seinem Berater. Er könne nicht mehr, brauche eine Pause. Sein Kopf mache einfach nicht mehr mit. Berater Christoph Leutrum berichtete von depressiven Schüben, Sportdirektor Ricardo Moar offenbarte Ahnungslosigkeit, als er erwiderte, Simak habe gar keine Depressionen haben können, er habe doch jeden Tag Witze gemacht. Für Simak stand jedoch fest: Mehr als diese sechs Erstligapartien für Hannover 96 könne er nicht leisten.

Neuanfang in Prag

Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde bei Simak ein Erschöpfungssyndrom festgestellt und der Spieler auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben. Zum Saisonende löste er seinen Vertrag bei Bayer Leverkusen auf und fing bei Sparta Prag einen neuen Abschnitt in seiner Karriere an. Gut war es aber noch längst nicht. 24 Einsätze in drei Spielzeiten zeugen von vielen Problemen auch abseits des Platzes. Auf Anraten des Klub-Präsidenten unterzog sich Simak einer Entzugskur. Aber zumindest der Versuch, Normalität zu erreichen, war da. Davon zeugte auch der Wechsel zu Carl Zeiss Jena im Sommer 2007. Simak war jetzt fast 29, er wollte es noch einmal wissen. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag und spielte regelmäßig und vor allem gut. Sieben Tore und acht Vorlagen lockten Begehrlichkeiten aus der Bundesliga, trotz eines Leistenbruchs zum Saisonende. Dabei musste er einige Provokationen aushalten: Gästefans verhöhnten ihn, Gegenspieler beleidigten ihn als „Alkoholiker“ auf dem Platz. Aber Simak riss sich zusammen – fast immer: Jena stand 2008 vollkommen überraschend im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund. Kurz nach der Pause lag der Außenseiter nur 0:1 zurück, als Simak in der 51. Minute Gelb wegen Meckerns erhielt, weitermeckerte und direkt mit Gelb/Rot vom Platz flog.

Armin Veh holte Simak zum VfB Stuttgart, dort spielte er 20 Mal in der Saison 2008/09, in der Folgesaison bekam er aber kaum noch Einsätze. Im Januar 2010 heuerte er bei Mainz 05 an, gab sein Debüt gegen Hannover 96. Durchsetzen konnte er sich jedoch auch bei den Mainzern nicht. Als die „Bruchweg-Boys“ in der Saison 2010/11 durchstarteten und am Ende Tabellenfünfter wurden, saß Simak nur auf der Tribüne.

Zurück nach Jena, zurück nach Tschechien

Mit nun 33 lockte die Ruhe Jenas wieder, dort hatte er sich wohlgefühlt. Carl Zeiss spielte mittlerweile in der 3. Liga, aber Simak hängte sich rein. Acht Tore und sieben Vorlagen steuerte er bei, am Ende stieg Jena trotzdem in die Regionalliga ab. Da wollte Simak aber nicht spielen, er kehrte zurück in sein Heimatland und spielt seitdem in der zweiten tschechischen Liga. Zuerst bei Taborsko, läuft er seit diesem Sommer mit frischen 37 Lenzen für einen Klub seiner Jugend auf: České Budějovice. Und dort zeigt er, dass er durchaus wieder Lust hat, Fußball zu spielen.

Es ist einfach sehr schade, dass ihm dies während seiner Glanzzeit nicht vergönnt war. Gerade nach seiner Rückkehr zu 96 wäre mit ihm so viel möglich gewesen. Dabei stand er sich aber allzu oft selbst im Weg. Ein drittes Mal Simak bei 96 gab es aber dennoch: Im August 2014 lud Steven Cherundolo zum Abschiedsspiel. Natürlich stand da auch Jan Simak wieder auf dem Platz und half mit, „Dolo“ gebührend zu verabschieden.

Eine echte #h96legende.

Noch jemand?

Natürlich, ein echter Hannoveraner: Fabian Montabell. Fabian wer? Der Junge hat die Jugendabteilungen des Vereins durchlaufen, konnte als Stürmer aber nie Fuß in der Profimannschaft fassen. Es reichte in seiner Zeit zu sechs Kurzeinsätzen in vier verschiedenen Saisons über insgesamt 36 Minuten. Nach mehreren Stationen bei unterklassigen Vereinen ist Montabell mittlerweile in der fünften Liga namens Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei der TuS Koblenz angelangt und mimt dort den 30-jährigen Edeljoker.

 

Türchen #1 – Daniel Haas (1 Spiel, 0 Tore)
Türchen #2 – Marius Stankevicius (2 Spiele, 0 Tore)
Türchen #3 – Henning Hauger (3 Spiele, 0 Tore)
Türchen #4 – Adrian Nikci (4 Spiele, 1 Tor)
Türchen #5 – Abel Xavier (5 Spiele, 0 Tore)