Türchen #14

Nach den letzten Tagen, bei denen teilweise sogar verdiente Spieler im Adventskalender auftauchten, begeben wir uns in den folgenden Tagen wieder zurück auf den Pfad der Legenden mit Kurzeinsätzen. Heute also ein Schweizer mit genau 14 Bundesligaspielen für Hannover 96…

 

Türchen #14: Johan Djourou

Johan Djourou wurde in der Elfenbeinküste geboren, zog aber mit 17 Monaten mit seiner Familie in die Schweiz. Die ganze Geschichte ist etwas kompliziert, denn er ist das Ergebnis einer Affäre, aber die betrogene Ehefrau wurde später seine Adoptivmutter. So kommt Djourou an zwei Staatsangehörigkeiten, die schweizerische und die ivorische.

In seiner Jugend spielte er zuerst im Sturm und rückte dann immer weiter in der Aufstellung nach hinten – eine nicht ungewöhnliche Karriere von Verteidigern. Die Scouts des FC Arsenal treiben sich ja bekanntermaßen überall herum und wurden beim Beobachten von Schweizer Jugendspielen auf den hoch aufgeschossenen 16-jährigen Djourou im defensiven Mittelfeld aufmerksam und holten den Jungen in ihre Akademie nach London.

Versuche, sich zu etablieren

Die ersten Chancen auf Spielminuten ergeben sich bei Arsenal traditionell im League Cup, in dem öfter mal Nachwuchsspieler und Kaderspieler ihre Spielpraxis bekommen. In der Saison 2005/06 gab es die ersten Auftritte, als er gerade 19 geworden war, dazu kamen erste Einsatzzeiten in der Premier League. Auch die Schweizer Nationalmannschaft wusste um das Potential des Verteidigers und ermöglichte ihm im Frühjahr 2006 das Debüt in der Nationalmannschaft und nominierte ihn für die WM 2006, bei der er in zwei Gruppenspielen und dem verlorenen Achtelfinale gegen die Ukraine eingewechselt wurde.

In der Folgesaison machte er 21 Spiele für Arsenal in der Premier League und hatte seinen ersten Auftritte in der Champions League. Um ihm noch mehr Spielpraxis zu ermöglichen, wurde er zu Beginn der Saison 2007/08 an Birmingham City ausgeliehen. Nach 13 Spielen in der Innenverteidigung dort ging es zurück nach London, wo er den Rest der Saison mit großen Leistenproblemen aussetzen musste und erst zum Saisonende ein paar Mal spielen konnte. Die Heim-EM verfolgte er ausschließlich von der Ersatzbank und musste zusehen, wie die Schweiz in der Vorrunde ausschied.

In der Saison 2008/09 spielte er wieder regelmäßiger, musste aber zum Saisonende einen weiteren Rückschlag hinnehmen: In einem der letzten Saisonspiele erlitt er eine schwere Knieverletzung und ließ sich im September 2009 operieren. Damit fiel er fast die komplette Saison verletzt aus. Die Einsatzzeit belief sich auf ein Comeback über 28 Minuten am letzten Spieltag der Saison. Dadurch war er auch nicht in der Lage, an der WM 2010 in Südafrika teilzunehmen, ihm fehlte Spielpraxis und Fitness.

Die bekam er in den nächsten beiden Jahren, als er wieder versuchte, endlich Stammspieler bei Arsenal zu werden. Zwar war er mit nun 23 immer noch sehr jung, hatte aber schon sowohl Spiele wie auch Verletzungen wie ein alter Hase gesammelt. Am 5. Februar 2011 schoss er sein einziges Liga-Tor für Arsenal, als man legendär eine 4:0-Führung bei Newcastle United verspielte und nach dem 4:4-Ausgleich fast sogar noch verloren hätte. Als er in der Saison 2012/13 gar nicht mehr spielte und seine Hauptaufgabe darin bestand, als Moderator bei Arsenal TV zu arbeiten, entschloss sich der Verein doch, den nun fast 26-Jährigen erneut zu verleihen.

14 Spiele bei 96

Er reiste ins Trainingslager nach Portugal und bereitete sich dort mit Hannover 96 auf die Rückrunde vor. Bei 96 waren Felipe und Andrööösen mal wieder verletzt und man brauchte etwas Hilfe in der Defensive. Gegen Schalke 04 – an seinem 26. Geburtstag – gab er sein Debüt an der Seite von Landsmann Mario Eggimann und das 4:5 wird man noch lange in Erinnerung behalten, allerdings weniger wegen defensiver Effektivität sondern mehr wegen Schnitzer und dem Fallrückzieher von Mame Diouf.

Wichtig für 96 war, dass Djourou auch in der Europa League mitwirken konnte und so stand er in beiden Sechzehntelfinal-Spielen gegen Anzhi Makhachkala auf dem Platz und kümmerte sich um Samuel Eto’o. Allerdings schied man nach großen Kampf und starkem Anrennen trotzdem aus, die Runde hatte man im Hinspiel in Moskau verloren. Trainer Mirko Slomka hielt aber große Stücke auf Djourou und ließ ihn jedes Spiel starten, musste nur dreimal auf den Schweizer verzichten, als dieser mit einem Muskelfaserriss ausfiel.

Weiter beim kleinen HSV

Eigentlich hatte man sich bei 96 schon vorstellen können, den Verteidiger auch weiter zu beschäftigen, vielleicht noch einmal auszuleihen oder zu kaufen. Nach der Rückrunde 2013 brauchte aber auch der Hamburger SV etwas Stabilität in der Abwehr und so überbot man Hannover und sicherte sich die Dienste des Schweizers. Dem FC Arsenal wird es herzlich egal gewesen sein, Hauptsache man war den Kaderspieler endlich los. Deswegen schrieb man auch eine automatische Kaufoption nach 20 Einsätzen in den Leihvertrag, die sich dann auch zum Saisonende erfüllte. Für knapp unter 3 Millionen Euro war Djourou nun ein Hamburger.

Durch die Spiele beim Hamburger SV, die er eigentlich alle bestritt, wenn er nicht gerade einen Muskelfaserriss hatte, spielte er sich auch wieder in den Fokus der Nationalmannschaft, die nach der verpassten EM 2012 sich nun für die WM in Brasilien qualifiziert hatte. Bevor Djourou nach Rio fliegen konnte, musste er aber zunächst ein Finale mit dem HSV spielen – die Relegation gegen Greuther Fürth. Nachdem dies vollkommen überzeugend gelang und man haushoch dank der Auswärtstorregel die Klasse hielt, ging es zur WM, in der Djourou über die komplette Distanz auf dem Platz stand und gegen den späteren deutschen Finalgegner Argentinien erst in der Verlängerung ausschied.

Nachdem Djourou in der Saison 2014/15 32 Ligaspiele machte und dabei auch öfter die Kapitänsbinde von Rafael van der Vaart übernahm, verteidigte er im Mai 2015 seinen Relegationstitel gegen den Karlsruher SC und wurde nach dem Abgang van der Vaarts auch offiziell Kapitän. Mit nun fast 29 Jahren hat der Schweizer seine Torgefährlichkeit entdeckt und in der laufenden Saison bereits gegen den VfB Stuttgart und Mainz 05 getroffen. Am vergangenen Wochenende lag er krank im Bett und konnte gegen den VfL Wolfsburg nicht mitspielen, gegen den FC Augsburg spielt er aber sicher wieder mit und im Sommer 2016 wird er – sofern er sich nicht verletzt – auch an der EM 2016 in Frankreich teilnehmen und dort ein besseres Ergebnis als das Vorrundenaus bei der Heim-EM erwarten.

Eine echte #h96legende.

 

Noch jemand?

Heute nicht.

 

Türchen #1 – Daniel Haas (1 Spiel, 0 Tore)
Türchen #2 – Marius Stankevicius (2 Spiele, 0 Tore)
Türchen #3 – Henning Hauger (3 Spiele, 0 Tore)
Türchen #4 – Adrian Nikci (4 Spiele, 1 Tor)
Türchen #5 – Abel Xavier (5 Spiele, 0 Tore)
Türchen #6 – Jan Simak (6 Spiele, 2 Tore)
Türchen #7 – Gunnar Heidar Thorvaldsson (7 Spiele, 0 Tore)
Türchen #8 – Carlitos (8 Spiele, 0 Tore)
Türchen #9 – Erik Jendrisek (9 Spiele, 0 Tore)
Türchen #10 – Roman Wallner (10 Spiele, 0 Tore)
Türchen #11 – Jan Rosenthal (80 Spiele, 11 Tore)
Türchen #12 – Hanno Balitsch (150 Spiele, 12 Tore)
Türchen #13 – Mohamadou Idrissou (64 Spiele, 13 Tore)

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Türchen #12

Die Kunstform des „Aggressive Leader“ ist in den vergangenen Jahren ja etwas aus dem Fokus der Bundesliga verschwunden. Zwar gibt es noch den einen oder anderen defensiven Mittelfeldspieler, der gerne einmal austeilt, aber im Mannschaftsgefüge spielt er eher eine untergeordnete Rolle. Hinter diesem Türchen steht nun ein solcher Anführer, der bei Hannover 96 Mannschaftskapitän wurde und sich im Laufe seiner Karriere mit eigentlich jedem Trainer überwarf.

 

Türchen #12: Hanno Balitsch

Hanno Balitsch kommt aus Alsbach in Hessen, etwas südlich von Darmstadt und auf dem Weg Richtung Mannheim. In der Jugend war er ein komplettes sportliches Multitalent: Mit fünf Jahren begann er das Fußballspielen im Dorfverein, im Gymnasium in Bensheim trat er der Leichtathletik-Leistungsgruppe bei und durchlief alle Wettkampfmannschaften bei „Jugend trainiert für Olympia“. Als dreimaliger Hessenmeister fuhr er mit der Mannschaft zum Bundesfinale nach Berlin, lief die Staffel und schleuderte den Speer. Bis zur B-Jugend blieb er Leichtathlet, qualifizierte sich für die 300-Meter-Hürden bei den deutschen Jugendmeisterschaften und wurde Hessenmeister im Hochsprung. Fußball war zu dem Zeitpunkt zunächst noch Ausgleich, als Balitsch jedoch merkte, dass ihn das Leichtathletik-Training im Fußball weiterbrachte, blieb er beim Ballsport.

1998 wechselte er zu Waldhof Mannheim, weil es dort im Vergleich zum näher gelegenen Darmstadt die bessere fußballerische Weiterentwicklung gab. Er debütierte in der U16-Nationalmannschaft und durchlief auch die weiteren Jugendnationalteams, teils als Kapitän. Bei Waldhof Mannheim debütierte er als 19-Jähriger in der 2. Liga gegen den VfL Bochum im April 2000, kurz vor seinem Abitur. In der darauf folgenden Saison 2000/01 spielte der Youngster in 25 Zweitligaspielen und verpasste mit Waldhof den Aufstieg in das Bundesliga-Oberhaus nur um einen Punkt.

Sprung in die 1. Liga

Mit 20 Jahren wechselte Balitsch zum 1. FC Köln um Erstligaluft zu schnuppern und die Karriere nach vorne zu befördern. Hier machte er 24 Spiele, zum Saisonende stand der Effzeh aber auf Platz 17, welcher den Abstieg in die 2. Liga bedeutete. Da meldete sich der Nachbar aus Leverkusen, der gerade die Vizekusen-Saison hinter sich hatte und neues Spielermaterial brauchte. Trotz der großen Konkurrenz im Leverkusener Kader wurde Balitsch Stammspieler, auch wenn er immer häufiger als Innenverteidiger eingesetzt wurde. In der ersten Saison wäre man sogar beinahe abgestiegen, konnte das Ruder gerade noch herumreißen. Die Saison 2003/04 verlief da schon erfolgreicher, ohne die internationale Doppelbelastung wurde man Tabellendritter. Mit Leverkusen spielte Balitsch in der ersten und dritten Saison Champions League, spielte in Haupt- und Zwischenrunden gegen Manchester United, FC Barcelona, Real Madrid und einige mehr. Im März 2003 machte Balitsch sein einziges Länderspiel für Deutschland, als er bei einem Freundschaftsspiel gegen Spanien auf Mallorca eingewechselt wurde.

Als er in der Hinrunde 2004/05 aber kaum noch eingesetzt wurde, wechselte er in der Winterpause zu Mainz 05, wo er unter Jürgen Klopp seine Spielzeiten wieder zurückerlangte und Stammspieler wurde. Dazu spielte er wieder konstant im defensiven Mittelfeld und konnte so seine Qualitäten als harter und konsequenter Abräumer unter Beweis stellen.

96

Im Sommer 2005 holte Ewald Lienen den nun 24-Jährigen  Hessen nach Hannover, Lienen hatte ihn schon aus Mannheim nach Köln gelotst. In den fünf Saisons an der Leine war Balitsch fast immer Stammspieler, dabei war er nur nominell defensiver Mittelfeldspieler. Bis auf Torhüter hatte er in der Zeit fast alle Positionen schon gespielt, von Linksaußen bis rechter Verteidiger. Sein Standing in der Mannschaft änderte sich auch unter den verschiedenen Trainern nicht, seien es Lienen, Peter Neururer, Dieter Hecking oder Mirko Slomka. Mit Hecking geriet Balitsch aber in der Saison 2008/09 in einer Halbzeitpause richtig aneinander, so dass der Trainer den dann schon Kapitän für ein Spiel suspendierte. Nach einem klärenden Gespräch in der Winterpause wurde das Thema jedoch ausgeräumt.

In den exakt 150 Bundesligaspielen für Hannover 96 kam Hanno Balitsch auf 12 Treffer, im Gegensatz dazu stehen 44 gelbe Karten und ein Platzverweis. Sein erstes Tor erzielte er am 30. Spieltag der Saison 2005/06 gegen den VfB Stuttgart, als er bei einem 3:3 nach nur 90 Sekunden das 1:0 formvollendet in die Maschen grätschte. Der zweite Treffer kam ein halbes Jahr später und war ein Siegtreffer zum 1:0 gegen Mönchengladbach.

Seine erfolgreichste Saison in offensiver Hinsicht war die Saison 2007/08, als er gleich viermal traf und dazu noch zwei Tore auflegte. Im Frühjahr 2008 verlängerte er seinen auslaufenden Vertrag mit 96, avancierte im Herbst in Abwesenheit eines erkrankten Robert Enke kurzzeitig zum Kapitän der „Roten“. Nachdem dieser im November 2009 verstorben war, begann die bekannte Negativspirale der Mannschaft und die Rettung passierte in letzter Sekunde. Balitsch erklärte nach dem Suizid, Enke habe sich ihm anvertraut

Am 30. Spieltag der Saison 2009/10 schoss Balitsch das vielleicht wichtigste Tor seiner 96-Zeit, als der Verein als Vorletzter den Tabellenzweiten Schalke 04 empfing. Balitsch saß auf der Bank und sah, wie 96 2:0 in Führung ging. Als sich Manuel Schmiedebach verletzte, wurde der 29-Jährige nach nur 36 Minuten eingewechselt. Die zweite Halbzeit begann wie ein Albtraum, als Schale mit zwei schnellen Toren ausglich. Es lief die 80. Minute, als 96 die kopflosen Bemühungen der Schalker bestrafte und konterte. Steve Cherundolo legte den Ball an die Strafraumkante zurück, Balitsch legte all seine Wut in den Schuss und erzielte das 3:2, in der Nachspielzeit erhöhte man gar noch auf 4:2.

Zurück nach Leverkusen

Einen neuen Vertrag unterschrieb Balitsch in Hannover nicht, kehrte lieber zurück zu Bayer, konnte sich dort aber den Stammplatz nicht wieder erarbeiten, weder unter Jupp Heynckes noch unter Robin Dutt. Im Grunde wurde er immer in den letzten Minuten eingewechselt, durfte noch einmal Champions League spielen und wurde Vizemeister, wohl fühlte er sich aber nicht. Als ihm im November 2011 nahegelegt wurde, sich einen neuen Verein zu suchen, meldete sich im Januar 2012 sein alter Trainer Dieter Hecking, der jetzt beim 1. FC Nürnberg angestellt war. Balitsch half dort als Rechtsverteidiger aus und war wieder Stammspieler, bis er sich erneut mit den Trainern überwarf. Mittlerweile hieß der Coach Michael Wiesinger und dieser suspendierte ihn im Grunde für die gesamte Hinrunde 2013/14, auch wenn Wiesinger selbst nach dem achten Spieltag entlassen worden war. In der Rückrunde spielte Balitsch unter Gertjan Verbeek und Roger Prinzen noch neun Spiele, der Glubb stieg aber trotzdem ab.

Zurück in die Heimat

Mit mittlerweile 33 Jahren hatte Hanno Balitsch mit seiner Familie das Nomadenleben satt und zog zurück nach Bensheim, wo er ja schon sein Abitur gemacht hatte. Trotzdem reizte ihn das Fußballspielen immer noch und so spielte er für ein Jahr beim FSV Frankfurt, pendelte regelmäßig in die Großstadt. Für die Bornheimer stand er ab dem 3. Spieltag als Innenverteidiger auf dem Platz, das Debüt war ausgerechnet gegen den Glubb aus Nürnberg und natürlich schoss er den 1:0-Siegtreffer. Mit seiner Hilfe verhinderte der FSV den Abstieg, für Balitsch ging es aber nun noch einmal zurück zum Klub seiner Jugend.

Im Sommer 2015 wurde Balitsch immer mehr zum Teilzeitfußballer, er hatte einen Job beim ZDF angenommen, plante seinen Trainerschein und dazu ein Aufbaustudium in Richtung Sportmanagement, nachdem er nach dem Abitur bereits ein Fernstudium in der Richtung gemacht hatte. Für ihn war klar, dass man damit nicht mehr in der 2. oder 3. Liga spielen könne, deswegen wechselte er zurück zu Waldhof Mannheim in die Regionalliga Südwest. Dort ist der Routinier Kapitän und wie gewohnt Abräumer im defensiven Mittelfeld. Was nach dieser Saison passiert, steht noch nicht fest, vielleicht hängt er die Treter komplett an den Nagel, vielleicht spielt er noch ein Jahr. Er wird dem Fußball aber immer verbunden bleiben, die entsprechenden Weichen hat er vor Jahren gestellt.

Eine echte #h96legende.

 

Noch jemand?

Heute nicht.

 

Türchen #1 – Daniel Haas (1 Spiel, 0 Tore)
Türchen #2 – Marius Stankevicius (2 Spiele, 0 Tore)
Türchen #3 – Henning Hauger (3 Spiele, 0 Tore)
Türchen #4 – Adrian Nikci (4 Spiele, 1 Tor)
Türchen #5 – Abel Xavier (5 Spiele, 0 Tore)
Türchen #6 – Jan Simak (6 Spiele, 2 Tore)
Türchen #7 – Gunnar Heidar Thorvaldsson (7 Spiele, 0 Tore)
Türchen #8 – Carlitos (8 Spiele, 0 Tore)
Türchen #9 – Erik Jendrisek (9 Spiele, 0 Tore)
Türchen #10 – Roman Wallner (10 Spiele, 0 Tore)
Türchen #11 – Jan Rosenthal (80 Spiele, 11 Tore)