Türchen #20

Wenige Spieler kommen aus dem fußballerischen Nichts (relativ gesehen), hinterlassen einen ersten Eindruck, der sich so ins Gedächtnis brennt, und verschwinden dann wieder in die Heimat, wo sie weiterspielen und man sie dort aus den Augen verliert. Wie ein kurzer Flirt, aus dem mehr hätte werden können, es aber einfach nicht passte.

 

Türchen #20: Clint Mathis

Clint Mathis wurde 1976 in Georgia geboren und spielte dort in seiner Kindheit Fußball. Sein Jugendverein AFC Lightning in Fayetteville, etwas südlich von Atlanta, hat eine Reputation für gute Nachwuchsarbeit. Durch diese schaffte es Mathis, Mitte der 90er Jahre bei der University of South Carolina, welche ziemlich ums Eck von Atlanta liegt, Fuß zu fassen und dort bei der College-Mannschaft erfolgreich um Aufmerksamkeit zu werben.

Am 31. Januar 1998 fand die alljährliche College Draft statt, wo vielversprechende Jugendspieler von MLS-Vereinen ausgewählt werden. Clint Mathis als Offensivspieler wurde als insgesamt sechster Spieler von Los Angeles Galaxy ausgewählt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die MLS 12 Mannschaften, in dem Jahr waren zwei neue Teams hinzugekommen. Mit Los Angeles gewann Mathis die Western Conference und gewann den „Supporter’s Shield, die Auszeichnung für die beste Mannschaft der regulären Saison. In den Playoffs musste man sich aber im Halbfinale der neuen Mannschaft Chicago Fire beugen, welche am Ende auch den MLS Cup gewann.

Im November 1998 gab Nationaltrainer Bruce Arena dem 21-jährigen Mathis sein erstes Länderspiel im Freundschaftsspiel gegen Australien, welches 0:0 endete. Im Folgejahr gewann Los Angeles erneut die Western Conference und schaffte es dieses Mal sogar ins Playoff-Finale, verlor aber dort mit 2:0 gegen D.C. United. Im Sommer 2000 wechselte Mathis nach New York zu den damals noch MetroStars. Beziehungsweise wurde er gewechselt, es war noch nicht mal ein US-typischer Trade, sondern ein besonderer Draft, um die Kräfteverhältnisse auszugleichen, weil Los Angeles einen Mexikaner verpflichten wollte. Kein Wunder, dass das da alles nicht so ganz funktioniert.

From West To East

Zumindest nahm Mathis das mit Humor und überzeugte in New York mit guten Leistungen im Rest der Saison. Er war drittbester Torschütze mit 16 Treffern und markierte gegen Dallas Burn gar einen Fünferpack. Dazu kamen 14 Vorlagen und die Nominierung in die Elf des Jahres. Durch eine erneut reformierte Struktur der Liga wurden die MetroStars erster in einer von drei Conferences, schieden in den Playoffs aber im Halbfinale aus. 2001 befand sich Mathis erneut auf Torjägerkurs, als er sich im Juni das Kreuzband riss und infolgedessen nie wieder an seine beste Zeit anknüpfen konnte. Es reichte jedoch, um sich für den Kader der WM 2002 zu empfehlen. Im März des WM-Jahres spielte die USA ein Freundschaftsspiel in Rostock gegen Deutschland und Mathis schoss bei der 2:4-Niederlage beide Tore für die Amis.

Die WM selbst waren für die USA und Mathis selbst ein großer Erfolg. Die USA ließen in der Gruppe Portugal und Polen hinter sich und schlugen den Erzrivalen Mexiko im Achtelfinale mit 2:0, bevor man im Viertelfinale gegen Deutschland unter dubiosen Umständen mit 0:1 ausschied. Mathis hatte sich einen Iro schneiden lassen und war auch sonst auffällig. Gegen Gruppensieger Südkorea traf er beim 1:1, gegen Polen legte er beim 1:3 das Tor auf und gegen Deutschland beeindruckte er nach seiner Einwechslung so sehr, dass die Bayern ihn im Winter 2002 verpflichten wollten, jedoch stellte sich die MLS da quer. Nachdem im Jahr 2003 die Saison für die MetroStars relativ schnell vorbei war, holte sich Hannover 96 den Spieler im Winter für die Offensive.

96

Ich gehe mal davon aus, dass Steve Cherundolo ein bisschen mit Mathis geschnackt hat und ihm von Hannover erzählt hat, bevor dieser sich für 96 entschied. Trainer war damals noch Ralf Rangnick und der stellte ihn auch direkt auf. Und Mathis startete sofort durch: In seinen ersten fünf Spielen im Februar 2004 traf der 27-Jährige viermal, gegen Hamburg, Leverkusen, Rostock und Berlin. Die Ergebnisse blieben aber aus, so dass im März Rangnick von Ewald Lienen abgelöst wurde. Unter dem neuen Trainer blieb Mathis auf dem Platz und 96 im unteren Mittelfeld.

Zur neuen Saison verkürzten sich Mathis‘ Einsatzzeiten nach einem Ereignis auf dem Platz radikal. An den ersten Spieltagen hatte er immer nur eine knappe Stunde Spielzeit bekommen und gegen Schalke 04 saß er am 6. Spieltag 80 Minuten lang nur auf der Bank, bis er beim Stand von 0:0 doch noch eingewechselt wurde. Sekunden später verwertete Mathis eine Hereingabe von Thomas Christiansen zum 1:0-Siegtreffer und bejubelte den Treffer damit, dass er in Richtung Lienen lief und demonstrativ auf eine imaginäre Armbanduhr zeigte.

Zwar taten alle Beteiligten nach dem ersten Saisonsieg dieses Ereignis als nicht so schlimm ab und scherzten darüber. Das Nachholspiel des 2. Spieltags ein paar Tage später stand Mathis zwar wieder in der Startelf, machte beim 0:1 aber sein 20. und letztes Bundesligaspiel für Hannover. Bis zur Winterpause stand er nicht mehr im Kader und kehrte im Januar 2005 zurück in die USA.

Back Home

Er kam zu den Liganeulingen Real Salt Lake aus Salt Lake City und spielte eine passable Saison, er schoss drei Tore und legte vier Tore auf, aber der Klub verpasste die Playoffs. Deswegen ging es nach Denver zu den Colorado Rapids, wo er nicht mehr viele Einsatzzeiten bekam, aber zumindest in den Playoffs noch einmal ein wichtiges Tor gegen FC Dallas in der Verlängerung schoss und auch im anschließenden Elfmeterschießen traf.

Danach ging es per Trade zurück nach New York, wo die MetroStars jetzt Red Bull hießen. Seine Saison 2007 dort mit 30 Jahren war noch einmal ein Blick zurück in alte Zeiten, mit sechs Toren und drei Vorlagen. Bevor die Playoffs begannen, begab er sich mit den Los Angeles Galaxy auf Down-Under-Tour und spielte in ein paar Freundschaftsspielen in Australien und Neuseeland. Als es jedoch wieder zurück nach Hause ging, bog Mathis kurz ab nach Kreta und spielte die Rückrunde für Ergotelis. Zwar waren es nur ein paar Minuten, aber am Ende stand der Nichtabstieg.

Im Sommer 2008 ging es wieder an den großen Salzsee in Utah und im Winter 2009 konnte Mathis mit Real Salt Lake endlich den MLS Cup feiern. Er wurde nach nur 22 Minuten eingewechselt, weil sich sein Teamkollege verletzt hatte. Mit 1:1 ging es ins Elfmeterschießen, wo der Veteran eiskalt blieb. Zwar ging es nach diesem Erfolg noch einmal zurück nach Los Angeles, dort spielte er aber nur noch sporadisch und verkündete im Sommer 2010 nach einem Kirmeskick gegen Real Madrid mit 33 sein Karriereende.

Eine echte #h96legende.

 

Noch jemand?

Ebenfalls auf 20 Spiele kommt Gaëtan Krebs, der Elsässer, der als junger Spieler von Racing Straßburg zu den Sportfreunden Siegen ausgeliehen war und dann von 96 an die Leine geholt wurde. Zwischen 2007 und 2009 bekam er keinen Stammplatz und ging zum Karlsruher SC, wo er mit nun 30 Jahren immer noch spielt.

Dazu kommt Leandro Fonseca, der Anfang der 90er Jahre aus Brasilien nach Deutschland kam und danach vor allem in der Schweiz spielte, bis er 2004 von Young Boys nach Hannover wechselte. Der Flügelspieler schoss zwei Tore gegen Rostock und Bochum, bevor sich seine Einsatzzeiten aufgrund von Verletzungen dramatisch reduzierten. Mit 30 Jahren ging es zurück in die Schweiz und anschließend zurück nach Brasilien.

 

Türchen #1 – Daniel Haas (1 Spiel, 0 Tore)
Türchen #2 – Marius Stankevicius (2 Spiele, 0 Tore)
Türchen #3 – Henning Hauger (3 Spiele, 0 Tore)
Türchen #4 – Adrian Nikci (4 Spiele, 1 Tor)
Türchen #5 – Abel Xavier (5 Spiele, 0 Tore)
Türchen #6 – Jan Simak (6 Spiele, 2 Tore)
Türchen #7 – Gunnar Heidar Thorvaldsson (7 Spiele, 0 Tore)
Türchen #8 – Carlitos (8 Spiele, 0 Tore)
Türchen #9 – Erik Jendrisek (9 Spiele, 0 Tore)
Türchen #10 – Roman Wallner (10 Spiele, 0 Tore)
Türchen #11 – Jan Rosenthal (80 Spiele, 11 Tore)
Türchen #12 – Hanno Balitsch (150 Spiele, 12 Tore)
Türchen #13 – Mohamadou Idrissou (64 Spiele, 13 Tore)
Türchen #14 – Johan Djourou (14 Spiele, 0 Tore)
Türchen #15 – Valdet Rama (15 Spiele, 0 Tore)
Türchen #16 – Artjoms Rudņevs (16 Spiele, 4 Tore)
Türchen #17 – Sören Halfar (17 Spiele, 0 Tore)
Türchen #18 – Ricardo Sousa (18 Spiele, 1 Tor)
Türchen #19 – Sérgio da Silva Pinto (159 Spiele, 19 Tore)

Türchen #16

Wäre das nicht toll, im Winter einen Stürmer zu verpflichten, der in der Rückrunde mit ein paar Toren dafür sorgen könnte, dass man nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat? Der eine kurzfristige Lösung ist, dann aber zurück zum Ligakonkurrenten geht und dort in der zweiten Mannschaft rumgurkt? Gibt’s nicht? Gibt’s wohl! Vorhang auf für…

 

Türchen #16: Artjoms Rudņevs

Geboren zu Zeiten der Sowjetunion war Rudņevs Familie Teil der russischstämmigen Bevölkerung in Lettland. Seine Heimatstadt Daugavpils (auf Deutsch „Schloss an der Daugava“) ist die zweitgrößte Stadt Lettlands, von den knapp 100.000 Einwohnern sind die Hälfte der Einwohner Russen. Dort, im Süden des Landes kurz vor den Grenzen Weißrusslands und Litauens, wuchs Artjoms auf und spielte bei seinem Heimatverein in der Jugend.

In Lettlands Virslīga gilt auch der Spielplan nach der kalendarischen Saison. Mit 18 Jahren gab Rudņevs dort sein Debüt bei damals noch Ditton Daugavpils. Ende 2006 stieg ein russischer Investor ein, benannte den Verein in Daugava Daugavpils um. Dazu baute er ein neues Stadion. Sein erstes Tor schoss Rudņevs in der ersten Saison im Derby gegen Dinaburg Daugavpils beim 3:1-Sieg.

Nachdem es in der Liga dreimal zu fünften Plätzen reichte konnte Rudņevs mit 20 Jahren das erste Mal einen Pokal in den Himmel strecken, als Daugava im Finale des Lettischen Pokals den FK Ventspils mit 3:0 im Elfmeterschießen schlug. Den entscheidenden Elfmeter versenkte Rudņevs.

Nachdem vor der Saison 2009 große finanzielle Probleme bei Daugava auftauchten und man sich gezwungen sah, mit dem Stadtrivalen Dinaburg zu fusionieren und unter deren Namen weiterzuspielen. Rudņevs nahm jedoch den nächsten Schritt und spielte ab dem Winter 2009 in Ungarn.

Osteuropatournee

In der Nemzeti Bajnokság (NB I.) spielte Rudņevs nach einer gewissen Eingewöhungszeit die letzten vier Spiele für den Tabellenvierten Zalaegerszegi aus dem Westen Ungarns. In den vier Spielen knipste er aber direkt zweimal gegen Siófok. In der Saison 2009/10 legte er noch einmal nach und schoss 16 Tore in 25 Partien, legte dazu noch sechs Tore auf. Damit wurde „ZTE“ Tabellenfünfter konnte aber dennoch den europäischen Wettbewerb erreichen, weil man im Pokalfinale gegen Meister Debreceni verlor.

In der Qualifikation für die Europa League ging es im Sommer 2010 gegen KF Tirana, Rudņevs spielte das zweite Spiel komplett, musste aber nach 120 Minuten durch ein Tor in der Verlängerung die Segel streichen. Nur wenige Tage später verließ Rudņevs Ungarn und wechselte nach Polen zu Lech Poznań. Der polnische Meister suchte noch Spieler für den Sturm, dazu war er trotz des Spiels für „ZTE“ in Europa spielberechtigt.

Sein Auftakt verlief komplett nach Maß, traf beim Debüt von der Bank, insgesamt schoss er in seiner ersten Saison elf Treffer. Am Ende stand Poznań auf Platz 5 und verlor das Pokalfinale im Elfmeterschießen – Rudņevs traf seinen jedoch. Noch besser lief es in Europa: Im ersten Gruppenspiel gegen Juventus Turin schoss der Lette einen Hattrick und war damit für das 3:3-Endergebnis im Grunde alleine verantwortlich. Ein weiteres Tor gegen Juve im 1:1 im Rückspiel und ein Tor im Sechzehntelfinale gegen Braga zeigten nur auf, wie gut die kommende Saison werden würde.

Nach ersten Nominierungen schon während seiner frühen Zeit in Lettland häuften sich Rudņevs Auftritte für die Nationalmannschaft während der Zeit in Polen. Im Jahr 2011 schoss Rudņevs in der EM-Qualifikation gegen Malta seinen bislang einzigen Treffer für Lettland. Durch Interviews in der Heimat machte er sich als russischstämmiger Spieler unbeliebt, als er behauptete, man müsse nicht besonders gut Lettisch sprechen um für Lettland zu spielen. Später revidierte er das, aber der Schaden war angerichtete.

In der Saison 2011/12 landete Poznań zwar nur auf Platz 4, aber Rudņevs lief richtig heiß. 22 Treffer in 29 Spielen bedeutete ein einsames Rennen in der Torjägerliste, insgesamt schoss er in dieser Saison vier Hattricks. Klar, dass da auch die deutschen Vereine auf ihn aufmerksam wurden, nachdem vor ihm ein gewisser Robert Lewandowski Torschützenkönig geworden war.

Deutschland

Für 3,5 Millionen Euro holte der Hamburger SV den „nächsten Lewandowski“ an die Elbe und Rudņevs machte in seiner Startsaison in der Bundesliga keinen schlechten Eindruck. Mit 12 Treffern in der Saison 2012/13 schickte er den HSV auf Platz 7, nur knapp an der Europa League vorbei. Als der HSV in der Folgesaison zur Überraschung aller die erste Pokalrunde überstand, hatte „Rudi“ zwei Treffer gegen Schott Jena erzielt. In der Liga tauchte Rudņevs nun aber immer seltener auf. Das hatte natürlich auch mit den dann wieder öfter wechselnden Trainern zu tun. Unter Thorsten Fink hatte er noch gespielt, unter van Marwijk war er dann zu Kurzeinsätzen gezwungen. Klar, dass er dann zur Leihe nach Hannover kommen wollte.

Leihzeit

Für den neuen Trainer Tayfun Korkut hatte sich Dirk Dufner ein neues Präsent überlegt, um den Nichtabstieg in der Saison 2013/14 zu schaffen. Mit 18 Punkten in der Hinrunde – alle im Niedersachsenstadion geholt – hatte Mirko Slomka die Interviews von Martin Kind nicht überlebt und musste zum Jahresende gehen.

Rudņevs schlug ein wie eine Bombe, schoss in den ersten beiden Rückrundenpartien gegen Wolfsburg und Gladbach Tore, dazu kamen noch Treffer gegen Leverkusen und Freiburg am letzten Spieltag. Viel wichtiger war aber vielleicht seine Leistung gegen den HSV, als er einen Treffer auflegte und mit dem 2:1-Sieg Korkuts Job vorerst rettete. Trotz der vier Tore und insgesamt vier Vorlagen wurde die Kaufoption nicht gezogen und er kehrte mit nun 26 Jahren zurück nach Hamburg.

Zurück

In der letzten Chaos-Saison 2014/15 hatte Rudņevs beinahe mehr Trainer als Spiele. Unter Slomka gab es Kurzeinsätze, Josef Zinnbauer gab dem Letten ein paar mehr Chancen – unter ihm schoss er auch sein einziges Saisontor beim Derby-Sieg gegen Werder Bremen. Unter Peter Knäbel stand Rudņevs gar nicht im Kader, aber zum Saisonende unter Bruno Labbadia hatte er wieder Einsatzzeiten.

Die hat er in dieser Saison aber nur noch in der 2. Mannschaft des HSV. In fünf Partien in der Regionalliga Nord traf er dreimal und wartet darauf, dass der Vertrag im Sommer 2016 ausläuft und er bei einem neuen Verein wieder knipsen kann.

Eine echte #h96legende.

 

Noch jemand?

Heute nicht.

 

Türchen #1 – Daniel Haas (1 Spiel, 0 Tore)
Türchen #2 – Marius Stankevicius (2 Spiele, 0 Tore)
Türchen #3 – Henning Hauger (3 Spiele, 0 Tore)
Türchen #4 – Adrian Nikci (4 Spiele, 1 Tor)
Türchen #5 – Abel Xavier (5 Spiele, 0 Tore)
Türchen #6 – Jan Simak (6 Spiele, 2 Tore)
Türchen #7 – Gunnar Heidar Thorvaldsson (7 Spiele, 0 Tore)
Türchen #8 – Carlitos (8 Spiele, 0 Tore)
Türchen #9 – Erik Jendrisek (9 Spiele, 0 Tore)
Türchen #10 – Roman Wallner (10 Spiele, 0 Tore)
Türchen #11 – Jan Rosenthal (80 Spiele, 11 Tore)
Türchen #12 – Hanno Balitsch (150 Spiele, 12 Tore)
Türchen #13 – Mohamadou Idrissou (64 Spiele, 13 Tore)
Türchen #14 – Johan Djourou (14 Spiele, 0 Tore)
Türchen #15 – Valdet Rama (15 Spiele, 0 Tore)